Digitales Röntgen
Eingang: Fleischstraße 12 in Trier
Tel.: +49 - 651 - 41191
Terminvereinbarung: nicht erforderlich
Wilhelm Conrad Röntgen erhielt 1901 für die Entdeckung der Röntgenstrahlen den Nobelpreis für Physik.
Die Röntgendiagnostik nutzt die Eigenschaft der verschiedenen Gewebe im Körper, Röntgenstrahlen unterschiedlich abzuschwächen.
So können insbesondere Strukturen mit hoher Dichte (Knochen) und niedriger Dichte (Lunge) dargestellt werden.
Im Laufe der Jahre wurde durch die Verbesserung der Technik und insbesondere durch Einsatz der digitalen Verfahren stetig an der Verbesserung der Bildqualität und der Verminderung der Strahlenbelastung für den Patienten gearbeitet.
In unserer Praxis setzen wir auf neueste digitale Systeme; seit Januar 2017 bietet ein neues Festdetektorsystem noch mal die Möglichkeit bis zu 30% der Strahlendosis einzusparen.
Röntgenstrahlen sollte dennoch im Auftrag Ihres überweisenden Arztes und in Absprache mit unseren Radiologen individuell eingesetzt werden.
(So viel wie nötig, so wenig wie möglich)
Folgende Untersuchungen können wir Ihnen anbieten: (Im Zweifelsfalle bitte Rücksprache)
- Lungen/Herzaufnahmen (Thorax)
- Knochenaufnahmen (Skelett)
- Fernröntgenseitaufnahme (FRS) zur Planung der Kieferorthopädie
- Bauchaufnahmen zur Lokalisation von z.B. Schmerzpumpen oder z.B. zur Frage nach Darmverschluss (Abdomenübersicht)
- Nierenröntgen (i.v. Urografie), bitte Kreatinin und TSH bestimmen lassen
Eine Vorbereitung ist für diese Untersuchungen nicht nötig; die Röntgenuntersuchung der Nieren sollte wegen der Kontrastmittelgabe und Dauer der Untersuchung (bis zu 45 min) aber möglichst nicht mit vollem Magen und am Vormittag erfolgen.
Computertomografie (CT)
Eingang: Fleischstraße 12 in Trier
Tel.:+49 - 651 - 41 255
Eingang: Graf-Siegfried-Straße 115 in Saarburg
(im Kreiskrankenhaus Saarburg)
Tel.:+49 - 6581 - 82 13 64
Terminvereinbarung: erforderlich
Die
Computertomografie, kurz CT genannt, ist eine Untersuchungsmethode,die mit Hilfe eines rotierenden, fein gebündelten Röntgenstrahls dünne Querschnitte des Körpers anfertigen kann.
Ein leistungsfähiges Computersystem macht es möglich, aus den gewonnenen Messdaten detailgenaue horizontale Schichtaufnahmen aller Körperregionen zu erstellen.
Die Computertomografie hat ihren Schwerpunkt in der Abklärung von Erkrankungen der inneren Organe (z. B. Lunge, Leber, Nieren, Milz, Bauchspeicheldrüse), je nach Fragestellung auch der Wirbelsäule, Bandscheibe und des Kopfes, der Knochen und Gelenke.
Je nach Fragestellung erhält der Patient vor der Untersuchung ein Kontrastmittel, um den Magen-/Darmtrakt anzufärben bzw. es wird ein Kontrastmittel in die Vene gespritzt, um noch zusätzlich die Gefäße hervorzuheben.
Das Kontrastmittel zur Darmkontrastierung wird 1 bis 3 Stunden vor der Untersuchung schluckweise getrunken.
Unsere Praxen verfügen über einen Computertomografen der neueren Generation, bei dem durch neueste Technik gleich mehrere Schnitte (Mehrzeilentechnik) in einen Durchgang (Rotation) durchgeführt werden können. Dabei ist eine noch detaillierte Auflösung und damit eine genauere Diagnostik möglich ist.
Falls es sich um eine Kontrolluntersuchung handelt, sollten evtl. auswärtig angefertigte Voraufnahmen zum Vergleich vorliegen.
Kernspintomografie (MRT)
Eingang: Fleischstraße 13 in Trier
Tel.:+49 - 651 - 24 057
Eingang: Graf-Siegfried-Straße 115 in Saarburg
(im Kreiskrankenhaus Saarburg)
Tel.:+49 - 6581 - 82 13 64
Terminvereinbarung: erforderlich

Die
Kernspin- oder Magnetresonanztomografie (MRT) ist eine moderne Untersuchungsmethode, die detailgenaue Schnittbildaufnahmen des menschlichen Körpers ohne Anwendung von Röntgenstrahlen liefert. Zur Untersuchung wird der Patient in einer von einem starken Magnetfeld umgebenen Röhre gelagert (Mehrfaches der Erdanziehungskraft).
Durch technische Maßnahmen werden von einem sehr leistungsfähigem Computersystem Schichtaufnahmen in verschiedenen Ebenen angefertigt.
Mit diesem Verfahren können Schnittbilder von allen Körperregionen erstellt werden. Dazu gehören z. B. Gehirn, Rückenmark, Wirbelsäule und innere Organe, aber auch Weichteile und Gelenke. Sogar Blutgefäße lassen sich mit dieser Methode darstellen.
Vorbereitung:
Da Sie sich sowohl im Untersuchungsraum als auch im Gerät in einem starken Magnetfeld befinden, müssen metallische Gegenstände, wie z.B. Schlüssel, Münzgeld, Feuerzeug, Uhr, Brille, Schmuck, Gürtel oder magnetempfindliche Dinge wie z.B. Kredit- und Scheckkarten vor der Untersuchung in der Umkleidekabine abgelegt werden. Während der Messzeit, die von technisch nicht vermeidbaren Klopfgeräuschen begleitet sind, sollten Sie ruhig und entspannt liegen, da jede Bewegung Störungen im Bild verursacht und zusätzlich die Untersuchungszeit verlängert.
Je nach Fragestellung kann die Verweildauer im Gerät bis zu 45 Minuten betragen. Befundberichte oder Bilder von zurückliegenden Untersuchungen (z.B. Vor-MTR, Röntgen, Ultraschall oder Computertomografie) können bei der Auswertung und zum Vergleich hilfreich sein und sollten, wenn möglich, mitgebracht werden.
Gründe, die Untersuchung nicht durchzuführen:
Die Untersuchung ist derzeit noch nicht für Patienten mit Herzschrittmacher geeignet. Bei Schwangerschaft und bei im Körper vorhandenen Metallfremdkörpern wie z.B. Gelenkprothesen, Metallsplittern oder Clips nach Operationen, muss im Einzelfall entschieden werden, ob eine Kernspintomografie möglich und sinnvoll ist.
Offene Kernspintomografie (HFO)
Eingang: Fleischstraße 13 in Trier
Tel.:+49 - 651 - 24 057
Terminvereinbarung: erforderlich
Der Offene Kernspintomograf bietet Vorteile für alle Patienten.
Bester Komfort und sichere Diagnosen.
Unser
neuer offener Kernspintomograf - Panorama High Field Open (HFO) von Philips bietet weiten Raum. Hierdurch kann der Patient während der Untersuchung ganz bequem und entspannt liegen. Die offene Bauart ermöglicht eine 320 Grad Rundumsicht, der Blick kann ungehindert umherschweifen.
Vorteil: Der Patientenbereich im Panorama ist dreimal so groß wie bei Tunnel-Systemen. Statt Enge fühlen Sie Weite.
Endlich Platz für alle. Der Panorama-HFO ermöglicht auch jenen Menschen eine Kernspin-Untersuchung, für die herkömmliche Tunnel-Geräte keine Alternative sind: Menschen mit Platzangst und starkem Übergewicht.
Vorteil: Die offene Bauart des Panorama-Kernspintomografen bietet Raum für alle Patienten und lässt Ängste erst gar nicht entstehen.
Der
offene Kernspintomograf bietet Raum für exakte Bilder: Die breite Untersuchungsliege lässt sich so verschieben, dass die relevante Körperregion immer optimal abgebildet wird. Die hohe Bildqualität erlaubt sichere Diagnosen.
Vorteil: Selbst kleinste innere Körperteile bildet der Panorama-HFO präzise und klar ab.
Auch der
Untersuchungsraum selbst ist großzügig gestaltet. Dies gibt dem Patienten die Freiheit, die Untersuchung in sicherer Nähe einer ihm vertrauten Begleitperson im Raum durchzuführen.
Vorteil: Bei der Untersuchung müssen Sie nicht allein sein.
Ein
abgestimmtes Beleuchtungskonzept mit beruhigenden Lichteffekten sorgt für eine komfortable Atmosphäre und Wohlbehagen. Dies ermöglicht eine leichtere Entspannung des Patienten während der Untersuchung und verbessert die Bildqualität sowie die diagnostische Genauigkeit.
Vorteil: Das beruhigende Lichterlebnis entspannt und trägt zu sicheren Diagnosen bei.
Digitale Mammografie
Eingang: Fleischstraße 12 in Trier
Tel.:+49 - 651 - 41191
Terminvereinbarung: erforderlich

Die
Digitale Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brustdrüse. Mit einem speziell für diese Untersuchung geeigneten Röntgengerät werden hoch aufgelöste und detailgenaue Aufnahmen angefertigt, um bösartige Brusterkrankungen von gutartigen Veränderungen zu unterscheiden.
Aufgrund der hohen Strahlenempfindlichkeit der weiblichen Brustdrüse werden hohe Anforderungen gestellt, die regelmäßig überprüft werden.
Unsere Mitarbeiterinnen sind dafür speziell geschult; unsere in der Mammografie erfahrenen Radiologen, die ihre Aufnahmen auswerten, müssen in regelmäßigen Abständen ihre Kenntnisse nachweisen und bestätigen.
Die digitale Technik ermöglicht eine möglichst strahlenarme Diagnostik; seit November 2010 bietet unsere neue Bildkassettentechnik nochmals die Möglichkeit, bis zu 30% der Strahlenbelastung einzusparen.
Um eine optimales Ergebnis zu erzielen, ist eine Zusammenarbeit mit Ihrem Überweiser (im Regelfalle ein/e Gynäkologe/in) sinnvoll, der sie gezielt überweist, um einen Knoten, einen sonstigen auffälligen Tastbefund oder eine unklare Schmerzsymptomatik abzuklären.
Wichtig ist die Mammografie auch in der Betreuung von Patienten, in deren Familie Brustkrebs gehäuft auftritt. (familiäre Belastung) sowie in der Nachsorge nach behandeltem Brustkrebs.
Zur weiteren Abklärung oder Einzelfall auch im Ersatz können wir Ihnen die
Ultraschalluntersuchung der Brust (Mamma Sonografie) anbieten.
Eine Galaktografie (Milchgangsdarstellung) ist ebenfalls in unserer Praxis möglich, sie erfolgt in enger Absprache mit ihrem Gynäkologen nach vorheriger Mammografie und Sonografie (im Regelfalle 2 Termine).
Eine ergänzende Kernspintomografie der Brust kann in seltenen Fällen zusätzlich nötig werden.
Um die Untersuchung für sie so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten Sie möglichst in den ersten 10 Tagen nach Beginn der Periode zur Mammografie kommen.
In diesem Zeitraum sind die hormonell bedingte Druckempfindlichkeit der Brust und die Dichte geringer, damit kann die Strahlenbelastung nochmals reduziert und die Beurteilbarkeit verbessert werden. Vorheriges Eincremen sollte unterlassen werden!
Außerdem ist es sinnvoll, dass eventuell außerhalb unserer Praxis durchgeführte Voraufnahmen zur Vergleichsbefundung vorliegen.
Nuklearmedizin
Eingang: Fleischstraße 12 in Trier
Terminvereinbarung: erforderlich
Knochenszintigrafie, Nierenclearance
Tel.:+49 - 6 51 - 99 42 410
Schilddrüse
Tel.:+49 - 651 - 41 191
Die Nuklearmedizin umfasst zahlreiche Untersuchungsverfahren, die unter Anwendung schwach radioaktiver Stoffe die Darstellung unterschiedlicher Körpergegenden möglich macht.
Markierte Substanzen werden in eine Vene gespritzt; über die Blutbahn gelangen sie dann in den zu untersuchenden Körperabschnitt und geben von hier aus energiereiche Signale ab. Diese werden in einem speziellen Kamerasystem aufgefangen und zu zweidimensionalen Bildern, den sogenannten Szintigrammen, verarbeitet.
Bei uns stehen drei Kamerasysteme zur Verfügung: eine spezielle Schilddrüsenkamera, ein Doppelkopfsystem mit Ganzkörpereinrichtung um in einen Durchgang z.B. das gesamte Skelettsystem darzustellen und eine Großfeldkamera für schnelle Einzelaufnahmen besonders geeignet bei der Fragestellung entzündlicher Gelenkerkrankungen.
Die moderne Nuklearmedizin bietet ein breites Anwendungsspektrum. Hauptaufgabengebiet ist die Untersuchung folgender Regionen: Schilddrüse, Skelett und Nieren.
Prinzipiell kann jeder Patient untersucht werden. Bei Schwangerschaft und während der Stillzeit sollte die Untersuchung möglichst nicht eingesetzt werden.
Bei den derzeitig verwendeten Substanzen mit vergleichbar niedriger Strahlenbelastung sind keine nennenswerten Nebenwirkungen zu erwarten.
Vorbereitung:
Eine besondere Vorbereitung ist bei den meisten Untersuchungen nicht erforderlich. In speziellen Fällen werden wir Sie bei der Terminvergabe über die notwendigen Maßnahmen informieren.
Befundberichte und Bilder evtl. Voruntersuchungen (z.B. Röntgen, Kernspintomografie, Computertomografie, Ultraschall) können bei der Befundung hilfreich sein und sollten, wenn möglich, vorliegen.
Neuroradiologie
Was ist Neuroradiologie?
Die noch junge medizinische Disziplin der
Neuroradiologie stellt ein spezialisiertes Gebiet der Radiologie dar.
Das Hauptinteressengebiet des ambulant tätigen Facharztes für Neuroradiologie liegt in der Bildgebung von Erkrankungen des Zentralnervensystems - Gehirn und Rückenmark - sowie der anatomisch angrenzenden Regionen. Hierzu zählen insbesondere Wirbelsäule, Schädel und Halsweichteile.
Beispiele aus dem Krankheitsspektrum der Neuroradiologie umfassen die Multiple Skerose, Schlaganfall, Hirntumore, Demenz, Alzheimer-Erkrankung, Parkinson, Bandscheibenvorfall, Wirbelbrüche oder Gefäßerkrankungen des Gehirns.
Die enormen informationstechnischen Fortschritte der vergangenen Jahre sowie die komplexen neurophysiologischen Strukturen und Vorgänge erfordern ein detailliertes Spezialwissen als Voraussetzung für eine differenzierte Therapie.
Hier stehen wir in engem Austausch mit den zuweisenden ärztlichen Kollegen der Neurologie, Neurochirugie, Orthopädie, HNO- und Augenheikunde.